Beschreibung des Brustzentrums
Das Brustzentrum der St. Vincenz-Frauenklinik Paderborn und des St. Ansgar Krankenhauses Höxter wurde Anfang 2004 vom Ministerium in Düsseldorf ernannt und im April 2005 von der Ärztekammer Westfalen Lippe erstzertifiziert. Hiermit sind alle für NRW gesetzlich vorgegebenen Forderungen erfüllt. Dies bedeutet für die betroffenen Frauen, dass sämtliche Voraussetzungen für die Behandlung von Brustkrebspatientinnen weit über das medizinische Maß hinaus hier vorgehalten werden.
Dies ist gleichbedeutend, dass nicht nur die standardisierten medizinischen Behandlungen wie brusterhaltende Therapie, bei der Notwendigkeit der Brustentfernung Rekonstruktion jeder Art, sowie Nachbehandlung mit Chemotherapie, Tablettentherapie nach den neusten standardisierten Richtlinien deutschland- und europaweit gewährleistet werden, sondern eben auch soziale, psychologische und die Nachsorge betreffende Faktoren durch das Brustzentrum eingeleitet werden.
Eine spezielle Patientenmappe, die jeder hier behandelten Frau mit Brustkrebs ausgehändigt wird, stellt sämtliche, an der Brustkrebsbehandlung beteiligten Personen der Frauenklinik vor. Gleichzeitig finden die betroffenen Frauen unter der Rubrik "Sozialnetz" des kooperativen Brustzentrums Paderborn alle Kontaktadressen, die für die Rundumversorgung von Brustkrebspatientinnen wichtig sind.
Da die stationäre Behandlung an Brustkrebs erkrankter Frauen nur noch relativ kurz ist, kann jede betroffene Frau anhand des Ordners auch zuhause weitere telefonische oder persönliche Kontakte knüpfen, so dass mit der Patientenmappe garantiert wird, dass der Informationsfluss nach der Entlassung aus dem Krankenhaus nicht abreißt. Durch die Patientenmappe wird nochmals die ganzheitliche Behandlung von Brustkrebspatientinnen weit über das medizinische Maß hinaus unterstrichen. Hierfür stehen alle Beteiligten mit ihrem persönlichen Einsatz.
Historie des kooperativen Brustzentrums Paderborn-Höxter
- 2003 Juli Konzertierte Aktion im Hochstift Paderborn
- 2003 / 2004 Gespräche Paderborn-Höxter
- 2004 Januar Anerkennung durch das Ministerium für Gesundheit und Soziales
- 2004 Oktober Kooperationsvertrag zwischen den Standorten
- 2005 April Feststellungsbescheid durch das Regierungspräsidium Detmold
- 2006 April Erstzertifizierung durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe
- 2006 Juni Übergabe des Zertifikats durch den Ärztekammerpräsident
- 2007 März Erstes internes Re-Audit
- 2007 April Dokumentenprüfung Überwachungsaudit durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe
- 2009 Januar Re-Zertifizierung durch die Ärztekammer WEstfalen-Lippe
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